| Geschichte des Stammes Ordensritter |
|
|
|
| Geschrieben von: Administrator |
| Dienstag, den 31. August 2010 um 20:57 Uhr |
Chronik des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Ordensritter - seit 1986Am 26.10.86 wurde die von Uwe Ahlbrecht gegründete Aufbaugruppe Ordensritter in den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) aufgenommen. Die ersten Aktivitäten waren wöchentlich stattfindende Gruppenstunden, viele Waldbegehungen, Naturstreifen, Schwimmtraining und Besichtigungen verschiedener Einrichtungen, die für die Pfad-finderei interessant und themenbezogen waren (wie z. B. Ausstellungen im Neuen Rathaus „Natur erleben“, Pauliner Kirche „Juden im Widerstand“ (95), Göttinger Tageblatt (97) Bovender Feuerwehr). Unsere Meute (Kinder zwischen 7 – 11 Jahren), unter der Leitung von Christian Moj im Jahr 1989 zwischenzeitlich auf 15 Personen gewachsen, benötigte einen Raum für die wöchentlichen Treffen. Aus diesem Grund stellte die Gemeinde Bovenden den Gruppenraum 2 im Bürgerhaus zur Verfügung. Aus der Meute wuchs im daraufliegenden Jahr die erste kleine Sippe (acht 11 – 14jährige) heran. Auf der Landesversammlung am 15.10.89 wurde aus der Aufbaugruppe Ordensritter der Stamm Ordensritter. Uwe Ahlbrecht wurde der erste Stammesführer, Reiner Nachtigall sein Stellvertreter und Eckhard Anlauf (Ecki) der Schatzmeister des Stammes. Für Material und Verpflegung waren Christian Moj (Boküs), Friedhelm Rehbein (Ede) zuständig. Außerem unterstützten Manfred Evers (Spüli),Manfred Hüpeden (Hü Beim Erntedankfest wurde der Wagen (Eigendarstellung der Pfadfinder/innen) des Stammes prämiert und regte zur jährlichen Beteiligung an wie 91 „Die Panzerknacker“, 92 „Einzug Kleopatras nach Rom“, 93 „Vor und nach einer Fahrt“, 94 „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“, 95 „Steinzeit“, 96 „Jeden Tag eine gute Tat“, 97 „Von überall sind wir gekommen“, 98 „Genlabor“, 99 „Der wilde Westen“, 2000 " Ist der Pfadi noch so klein, der Müll muß in die Tonne rein!" 2001 "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", 2002 "Dschungelbuch!", 2003 " Märchen auf der Burg!", 2004 " Pipi Langstrumpf" Auf der Stammesversammlung am Anfang des Jahres 1990 wechselte die Stammesführung und Reiner Nachtigall wurde Stammesführer. Großfahrten (gesamter Stamm mehr als 2 Wochen unterwegs) wurden durchgeführt:
1991 wurde im Stamm mit einem Langzeitprojekt begonnen. Wasser war das Thema. Unsere Pfadfinderinnen und Pfadfinder untersuchten regelmäßig die Gewässer in unserer Umgebung Auch die Presse würdigte diese Arbeit. Das Jahr 1993 wurde besonders aufregend, da U. Albrecht die `Projektgruppe Wasser` zum Landeswettbewerb Jugend forscht anmeldete. Die Hoffnung, dass der Beitrag angenommen würde, war zu dem Zeitpunkt noch gering. Hektische Betriebsamkeit setzte ein, als das Einladungsschreiben nach Braunschweig eintraf. Nadine Quaschning (Dini), Nicol Jahns (1stein) und Lars Lawrenz (Lala) befassten sich intensiv mit der Materie und wurden ein fast unschlagbares Team. Sie belegten leider nur den 2. Platz in ihrer Kategorie und durften deswegen nicht mehr am Bundes-wettbewerb teilnehmen. Im Jahr 1992 wurde die erste größere Pfadfinderaktion in Bovenden mit dem Bezirkspfingstlager auf dem Sportplatz auf der Lieth veranstaltet. Unsere Goulaschkanone versorgte rd. 150 Pfadis. Bei der Brückenbau AG über die Leine wurde eine scharfe Panzergranate gefunden, die vom Sprengstoffräumkommando aus Hannover beseitigt werden musste. Die Anfrage 1993 von Professor Groeneveld, die Jurte auszuleihen, konfrontierte uns zum ersten Mal mit einem politischen Thema. Mit Einbindung der Eltern fand ein reger Informationsaustausch statt und es wurde einstimmig beschlossen, an der Besetzung eines Rübenackers (in Wetze, bei Einbeck) teilzunehmen, auf dem erstmals in Deutschland genmanipulierte Zuckerrüben von der KWS gepflanzt werden sollten. Über die Osterferien harrten dann in wechselnder Besatzung Pfadfinder/innen und Agrarstudent/innen 7 Wochen auf dem Acker aus. Ostern 1998 stand unsere Jurte dann für eine Mahnwache auf einem Feld zwischen Rosdorf und Obernjesa, welches wiederum mit genmanipulierten Rüben bepflanzt werden sollte. Leider konnte in beiden Fällen eine gewaltsame Freisetzung genmanipulierter Rüben nicht verhindert werden. Unser Engagement wurde in enger Zusammenarbeit mit den Umweltschutzverbänden BUND und GREENPEACE durchgeführt. Noch heute beteiligen wir uns aktiv am Geschehen. Letztlich haben unsere Aktivitäten sicher auch mit dazu beigetragen, daß Gentechnik in Nahrungsmitteln nahezu gänzlich geächtet wird und heutzutage vollständig aus den Regalen der Lebensmittelhändler verbannt wurde. Wir werden weiter wachsam sein !Das erste Kinderfest zum Erntedankfest 1993 haben wir angeregt und in Zusammenarbeit mit der Gemeindejugendpflege durchgeführt. Es wurde und wird auch heute noch von mehr als 300 Kindern besucht. Durch den Klettermasten wurde eine alte Tradition wieder belebt und er war und ist immer noch eine große Attraktion die noch durch eine Geisterbahn bereichert worden ist. Das Langzeitprogramm 1994 Miljul beschäftigte sich intensiv mit den Lebensbedingungen in Nepal und insbesondere mit dem täglichen Leben der Kinder dort. Zum Erntedankfest führten wir dann einen Groschenlauf durch, der mit einer Einnahme von DM 5.300,- sehr erfolgreich verlief. Ein Teil des Geldes wurde für den Ausbau des Gruppenraumes verwandt und ein Betrag von 2.500 DM der UNICEF zur Verfügung gestellt, um in unserem Partnerdorf Tankessinvari eine Wasserleitung zu legen. Die Wasserleitung ermöglicht den Mädchen den täglichen Schulbesuch, da die Zeit nun nicht mehr durch Tragen des Trinkwassers vom Brunnen in die Haushalte vertan werden muß. Da die Meutenarbeit nun von jüngeren Meutenführern übernommen werden konnte, übergab Petra Nachtigall die Meute Zwergadler auf der Polen-Großfahrt 1996 an die neue Meutenführung (Wusel und Lala).Auch auf dem Bundeslager 1997 in Cottbus, mit ca. 5.000 Pfadfindern/innen aus der ganzen Welt, haben wir unsere 25 Freunde und Freundinnen aus Kasachstan betreut, die schon eine Woche vor dem Bundeslager in der Bovender Grundschule untergebracht wurden. Es wurde ein interessantes Rahmenprogramm gestaltet, um die Kasachen auf die gemeinsame große Erlebnisfahrt nach Cottbus einzustimmen In einer weiteren Woche nach dem Lager haben unsere Kasachen dann in unsere Familien hineingeschnuppert um unsere Lebensart kennenzulernen. 25 Ranger und Rover ( das sind Pfadis über 16 ) aus unserem Bezirk zogen dann im nächsten Jahr zum sechswöchigen Gegenbesuch mit einem Ausbildungsprogramm für kasachische Jugendgruppenleiter in dieses wunderschöne, riesige Land. 0 Klicks |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. September 2010 um 12:31 Uhr |